Ein Bildschirm an der Kasse oder im Schaufenster bringt nur etwas, wenn das Richtige darauf läuft. So planst du eine kurze Video-Schleife mit dem Angebot der Woche, die auch ohne Ton funktioniert.
Ein Bildschirm an der Kasse oder im Schaufenster ist schnell aufgehängt. Schwieriger ist die Frage, was darauf laufen soll. Eine Diashow mit Fotos wirkt oft beliebig, ein langer Imagefilm wird im Vorbeigehen nicht angeschaut. Was funktioniert: eine kurze Schleife mit einer klaren Botschaft, zum Beispiel dem Angebot der Woche. Hier erfährst du, wie du so ein Video für den Bildschirm im Laden planst, was hineingehört und wie du es mit einer sprechenden Figur umsetzt.
Warum ein Video auf dem Bildschirm im Laden?
Im Laden haben deine Kundinnen und Kunden ohnehin einen Moment Zeit: in der Schlange an der Kasse, beim Warten an der Theke oder beim Blick ins Schaufenster. Bewegte Bilder ziehen in diesen Momenten den Blick eher auf sich als ein Plakat, das seit Wochen am selben Platz hängt.
Ein Video mit einer Figur, die das Angebot persönlich vorstellt, wirkt außerdem nahbarer als ein reiner Text auf dem Bildschirm. Und anders als ein gedrucktes Schild kannst du die Schleife austauschen, sobald das Angebot wechselt, ohne Druckerei und ohne neue Aufsteller.
Was gehört in die Schleife?
Ein Ladenvideo wird anders angeschaut als ein Clip am Handy. Niemand startet es bewusst, kaum jemand sieht es von Anfang an. Deshalb gilt:
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Eine Botschaft pro Film. Das Angebot der Woche, ein neues Produkt oder ein Hinweis auf einen Termin, aber nicht alles zusammen.
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Das Wichtigste steht im Bild. In vielen Läden läuft der Bildschirm ohne Ton oder neben Musik und Gesprächen. Produkt, Preis und Zeitraum müssen deshalb als Einblendung zu lesen sein.
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Jede Szene versteht sich allein. Wer in der Mitte einsteigt, sollte trotzdem erfassen, worum es geht.
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Eine klare Aufforderung. Zum Beispiel: „Gleich hier an der Theke mitnehmen“ oder „Frag an der Kasse nach“.
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Ein Ende, das in den Anfang übergeht. Dann merkt man kaum, dass der Film von vorn beginnt.
Beispiel-Drehbuch: Angebot der Woche an der Kasse
So könnte ein 18-Sekunden-Film für eine kleine Bäckerei aussehen, hier für die erfundene „Backstube Lindenhof“ mit ihrem Wochenangebot:
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Szene 1 (ca. 6 Sekunden): Die Verkäuferin steht hinter der Theke, im Hintergrund Brotregale. Sie lächelt in die Kamera: „Diese Woche bei uns im Angebot!“ Einblendung oben: „Angebot der Woche“.
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Szene 2 (ca. 7 Sekunden): Sie zeigt auf ein Blech mit Apfelkuchen: „Unser Apfelkuchen vom Blech, frisch aus dem Ofen.“ Ein Preis-Stern springt ins Bild: „1,80 € statt 2,40 €“.
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Szene 3 (ca. 5 Sekunden): Sie hebt ein Stück auf einem Teller an: „Gleich hier an der Theke mitnehmen.“ Einblendung: „Nur bis Samstag“, dazu das Logo. Danach beginnt die Schleife wieder mit Szene 1.
Beispielfilm, mit ClipStage erstellt · KI-erzeugt
Wofür du das Video einsetzen kannst
Ein Film, der für den Bildschirm im Laden entsteht, lässt sich auch an anderen Stellen nutzen:
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Bildschirm über der Kasse: das Angebot der Woche als Schleife, während Kundinnen und Kunden anstehen.
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Schaufenster-Monitor: das Angebot nach außen zeigen, auch nach Ladenschluss, wenn Leute vorbeigehen.
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Bildschirm am Empfang oder im Wartebereich: etwa in einer Werkstatt oder einem Salon, wo die Kundschaft ein paar Minuten wartet.
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Startseite deiner Website: als kurzer Hinweis auf die aktuelle Aktion für alle, die vor dem Besuch online nachsehen.
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Instagram-Reel: dieselbe Botschaft im Hochformat für deine Follower.
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E-Mail an Mitarbeiter: damit das ganze Team weiß, welches Angebot diese Woche gilt, und Fragen dazu beantworten kann.
Tipps für Länge, Format und Look
Länge: 15 bis 20 Sekunden reichen für ein Angebot. Kürzere Schleifen wiederholen sich häufiger. Das ist im Laden kein Nachteil, denn kaum jemand schaut länger als eine Runde zu. Längere Filme verlieren im Vorbeigehen schnell die Aufmerksamkeit.
Format: Schau dir vorher an, wie dein Bildschirm hängt. Ein Fernseher über der Kasse ist meist quer montiert, also 16:9. Stelen im Eingang oder hochkant montierte Monitore im Schaufenster brauchen 9:16. Wenn du beide Bildschirme bespielen willst, bestellst du Hoch- und Querformat zusammen.
Look: Die Einblendungen sollten zum Anlass passen. Für ein Angebot eignet sich ein Preis-Stern mit dem Preis, für einen Termin wie einen Verkostungstag ein Kalenderblatt, für ein Firmenjubiläum ein Siegel. Wähle große Schrift mit starkem Kontrast, damit man sie auch aus ein paar Metern Entfernung lesen kann. Deine Farben und dein Logo sorgen dafür, dass der Film eindeutig zu deinem Laden gehört.
Ton: Plane so, als liefe der Film stumm. Ist der Ton an, umso besser: Dann spricht die Figur lippensynchron, und eine passende Musik läuft darunter.
So geht es mit ClipStage in drei Schritten
1.
Erzählen: Du beschreibst der Regie, einem KI-Gespräch, dein Angebot, deinen Laden und wo der Bildschirm hängt. Die Regie schreibt daraus das Drehbuch und ein Storyboard. Dafür fällt eine Startpauschale von 9,90 € an (Deluxe 19,90 €), die beim ersten Kauf danach voll abgeht.
2.
Testen oder direkt bestellen: Mit einem Testvideo für 9,90 € siehst du eine Szene deines echten Films, etwa 6 Sekunden lang. Kaufst du danach den Film, gehen 4,95 € vom Preis ab. Du kannst aber auch direkt ohne Testvideo bestellen.
3.
Film abnehmen: Du bekommst den fertigen Film mit Figur, Musik und Einblendungen. Drei Korrekturrunden sind enthalten, nicht genutzte bekommst du nach der Abnahme zurück.
Mehr dazu findest du auf clipstage.tv.
Häufige Fragen
Kann ich das Angebot jede Woche wechseln? Ja, für jedes neue Angebot entsteht ein eigener kurzer Film. Es lohnt sich, mehrere Wochenangebote auf einmal zu planen, dann hast du die Schleifen rechtzeitig fertig.
Funktioniert das Video auch ohne Ton? Ja, wenn Produkt, Preis und Zeitraum als Einblendung im Bild stehen. Sag der Regie einfach, dass dein Bildschirm stumm läuft, dann plant sie die Einblendungen entsprechend.
Was kostet ein Film für den Ladenbildschirm? Abgerechnet wird pro Sekunde, mindestens 15 Sekunden. Ein 20-Sekunden-Film im Paket Premium kostet 80 € inklusive drei Korrekturrunden, ohne Korrektur 50 €. Ein Abo gibt es nicht.