Einladung, offene Stelle, Aktion, Gruß, Erklärung: zwölf Anlässe, bei denen fünfzehn Sekunden Film mehr erreichen als ein Absatz Text — mit Beispiel-Drehbuch und passenden Kanälen.
Eine Einladung zum Tag der offenen Tür, eine offene Stelle, eine Aktion für den Herbst: Meistens schreibst du dafür ein paar Zeilen – in die Kundengruppe, in die Mail ans Team, auf die Startseite. Das funktioniert. Nur wird es oft überflogen. Ein Film von fünfzehn Sekunden mit einer Figur, die dich anschaut und den einen Satz sagt, auf den es ankommt, bleibt eher hängen. Hier sind zwölf Anlässe aus dem Betriebsalltag, ein Beispiel-Drehbuch und die Kanäle, auf denen du denselben Film mehrfach einsetzt.
Warum ein Video? Zwölf Anlässe aus dem Alltag
Ein Text kann alles erklären. Ein kurzer Film macht eine Sache klar – und genau das brauchst du meistens. Diese zwölf Anlässe kommen in fast jedem Betrieb vor:
1.
Einladung: Tag der offenen Tür, Vereinsfest, Mitgliederversammlung, Kundenabend.
2.
Offene Stelle: Wer wird gesucht, ab wann, wie meldet man sich.
3.
Aktion: Aktionswoche, Frühbucherpreis, Restposten, Probemonat.
4.
Gruß: Weihnachten, Ostern, Sommerpause, Neujahr.
5.
Erklärung: Wie die Online-Terminbuchung funktioniert, wie die neue Abholstation läuft.
6.
Hinweis zu Öffnungszeiten: Feiertage, Inventur, Betriebsferien.
7.
Jubiläum: zehn Jahre Betrieb, hundert Jahre Verein, tausendstes Mitglied.
8.
Neu im Team: kurze Vorstellung der neuen Kollegin oder des neuen Kollegen.
9.
Danke: nach einer Saison, nach einer Spendenaktion, nach einem Umbau.
10.
Terminerinnerung: letzte Woche für Anmeldungen, Abgabefrist, Bestellschluss.
11.
Neues Produkt oder neue Leistung: eine Sache, ein Nutzen, ein Satz.
12.
Umzug oder neue Adresse: ab wann, wohin, wie man dorthin kommt.
Was in ein kurzes Video gehört
Vier Bausteine reichen. Erstens der Anlass in den ersten zwei Sekunden – die Zuschauer sollen sofort wissen, worum es geht. Zweitens eine Kernbotschaft, ein Satz, kein Absatz. Drittens zwei bis drei harte Fakten: Datum, Uhrzeit, Ort, Preis, Telefonnummer. Viertens eine klare Aufforderung: anrufen, vorbeikommen, anmelden, weiterleiten.
Alles andere ist Beiwerk. Wenn du merkst, dass du eine vierte Information unterbringen willst, mach lieber ein zweites Video. Zwei Filme mit je einer Botschaft wirken besser als einer mit vier.
Beispiel-Drehbuch in Stichpunkten
Anlass: Die Tischlerei Ahornblatt lädt zum Tag der offenen Tür und sucht gleichzeitig Verstärkung. Zwei Anlässe, also zwei Filme – hier der erste:
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Szene 1 (0–5 s): Figur steht vor der Pinnwand im Büro, schaut in die Kamera: „Samstag machen wir die Werkstatt auf.“ Einblendung: Kalenderblatt mit Datum.
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Szene 2 (5–12 s): Figur geht zwei Schritte zum Tisch, zeigt kurz auf einen Holzmusterblock: „Hobelbank, Kaffee, und wir zeigen, wie so ein Möbelstück entsteht. Zehn bis sechzehn Uhr, Mühlenweg 4.“ Einblendung: Uhrzeit und Adresse.
•
Szene 3 (12–17 s): Näher an der Kamera, ruhiger Ton: „Kommt vorbei – Anmeldung braucht ihr nicht.“ Einblendung: Logo und Website.
Beispielfilm, mit ClipStage erstellt · KI-erzeugt
Wofür du das Video einsetzen kannst
Ein Film, mehrere Plätze. So nutzt du ihn mehrfach, ohne ihn neu zu drehen:
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WhatsApp-Status an Stammkunden: Der Einladungsfilm im Hochformat, am Dienstag vor der Veranstaltung gepostet.
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Instagram-Reel oder Facebook: Derselbe Film mit Untertiteln, weil viele ohne Ton schauen.
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Bildschirm im Laden oder am Empfang: Aktionsfilm in Dauerschleife, ohne Ton, mit großen Einblendungen.
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Website: Der Film oben auf der Startseite oder auf der Seite „Termine“ – Querformat, damit er sich in die Seite einfügt.
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E-Mail an Mitarbeiter: Erklärfilm zur neuen Terminbuchung, damit niemand eine zweiseitige Anleitung lesen muss.
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Messe- oder Marktstand: Jubiläumsfilm auf einem Tablet am Tresen, dazu ein Aufsteller mit QR-Code.
Länge, Format und Look
Fünfzehn bis zwanzig Sekunden reichen für einen Anlass mit drei Fakten. Für eine Erklärung mit mehreren Schritten plane dreißig bis fünfundvierzig Sekunden. Hochformat für Handy-Kanäle und Status, Querformat für Website, Laden-Bildschirm und Messe. Wenn du beides brauchst, bestell den Film in beiden Formaten – der Text bleibt gleich.
Beim Look hilft es, die Einblendungen zum Anlass zu wählen: ein Kalenderblatt bei Einladungen und Terminen, ein Preis-Stern bei Aktionen, ein Siegel bei Jubiläen, ein Stellenschild bei offenen Stellen. Dazu passende Deko – Konfetti beim Fest, Funkeln beim Jubiläum, Blätter im Herbst. Schrift groß, zwei Farben, nie mehr als sechs Wörter pro Einblendung.
So geht es mit ClipStage in drei Schritten
Schritt 1: Du erzählst der Regie im Gespräch, worum es geht – Anlass, Zielgruppe, Fakten, was am Ende passieren soll. Ein paar Sätze genügen, die Regie fragt nach, wenn etwas fehlt.
Schritt 2: Die Regie schreibt das Drehbuch: Figur, Kulisse, Szenen, Einblendungen, Musik. Du liest es durch und änderst, was nicht passt.
Schritt 3: Der Film wird produziert, die Figur spricht lippensynchron. Du bekommst ihn im gewünschten Format und lädst ihn dort hoch, wo deine Leute schauen. Mehr dazu auf clipstage.tv.
Häufige Fragen
Wie lang sollte ein Video für eine Einladung sein? Fünfzehn bis zwanzig Sekunden. Datum, Ort, Uhrzeit und ein Satz, warum es sich lohnt – mehr passt nicht hinein und mehr wird auch selten geschaut.
Was kostet so ein Film? 2 € pro Sekunde, mindestens 30 €. Drei Testvideos sind inklusive, ein Abo gibt es nicht. Ein Zwanzig-Sekünder kostet also 40 €.
Kann ich selbst im Video sprechen? Aktuell sprechen die Figuren, die für den Film ausgewählt werden. Ein eigener Avatar, den du dir selbst live aufnimmst, ist in Vorbereitung und soll bald dazukommen.